Corona-Anfragen

Stell' hier Deine Fragen rund um Deine Umbuchung oder Deine Stornierung aufgrund des Corona-Virus und wir werden diese schnellstmöglich beantworten!

Die TOP 5 der häufigsten Fragen

Wann bekomme ich mein Geld nach einer Stornierung zurück?

Gesetzlich ist festgelegt, dass der Reiseveranstalter dem Kunden innerhalb einer Frist von 14 Tagen nach Vertragskündigung das angezahlte Geld für die Reise erstatten muss. Unter „normalen Umständen“ erfolgen diese Gutschriften auch binnen zwei Wochen.

Tatsächlich erscheint es aktuell auch bei kritischem Blick auf die Reiseveranstalter objektiv unmöglich, diese Frist zu halten. Zu viele Reisen mussten aufgrund der COVID-19-Pandemie storniert werden, zu viele Reisen müssen nun rückabgewickelt werden. Zudem mussten viele Veranstalter aus wirtschaftlichen Gründen auch ihre Belegschaften in Kurzarbeit schicken, so dass in der Praxis noch weniger Arbeitskräfte für die Rückabwicklung der Reisen zur Verfügung stehen. Teilweise mussten Kunden die Erfahrung machen, dass die Erstattung deutlich mehr Zeit in Anspruch genommen hat. Realistisch betrachtet ist aktuell von einer Bearbeitungsfrist von vier bis sechs Wochen auszugehen. Diese Bearbeitungszeit ist jedoch lediglich ein Erfahrungswert und kann durch das jeweilige Reisebüro auch mit viel „Druck“, „gutem Willen“ oder vielzähligen Anrufen nicht verkürzt werden.

 

Kann ich meine Reise im Mai oder Juni schon stornieren?

Aktuell sind die meisten Reisen bis Ende April durch die deutschen Reiseveranstalter abgesagt. Kann man jedoch seine Reise im Mai oder Juni trotzdem schon stornieren? Natürlich ist ein Storno jederzeit möglich. So lange der Reiseveranstalter eine Reise aber nicht selbst abgesagt hat, fallen die vertraglich vereinbarten Stornokosten lt. AGBs für den Kunden an. Aufgrund der aktuellen Umstände ist es nicht unwahrscheinlich, dass die Veranstalter das Zeitfenster für kostenfreie Stornierungen erweitern. In diesem Fall werden Kunden durch das Reisebüro oder direkt durch den entsprechenden Veranstalter informiert. Weiterführende Aussagen sind aktuell leider für niemanden möglich.

 

Was passiert, wenn mein Reiseveranstalter in den nächsten Tagen oder Wochen Insolvenz anmeldet?

Viele Kunden treibt die Angst um, dass in der Zwischenzeit ihr Reiseveranstalter in die Insolvenz gehen könnte und damit geleistete Zahlungen erst einmal „weg“ sind, da die gesetzliche vorgeschriebene Insolvenzversicherung für alle betroffenen Pauschalreisen nur bei insgesamt 110 Millionen Euro liegt. Bei der Thomas Cook – Insolvenz musste nachträglich der Staat einspringen, um den entstandenen Schaden zu regulieren. Aktuell erarbeitet die Bundesregierung jedoch eine bundesweite Lösung, um eine erneute Insolvenz großer Reiseveranstalter zu verhindern.

 

Werden Stornokosten rückwirkend erstattet, wenn ich jetzt selbst storniere und der Reiseveranstalter hinterher die Reise absagt?

Solltest Du Deine Reise "auf eigene Faust" vorab stornieren wollen, hat der Reiseveranstalter ein Anrecht auf die vertraglich vereinbarte Stornogebühr. Angst oder Sorgen vor dem Corona-Virus bedeuten nicht, dass der Zahlungsanspruch verfällt, so Ernst Führich, der führende Experte für Reiserecht in Deutschland. Das gilt übrigens auch, wenn man seine Reise auf eigene Kosten storniert hat und der Reiseveranstalter einige Stunden hinterher die Reise absagt. Eine rückwirkende kostenfreie Stornierung ist nicht möglich. Ruhe bewahren und abwarten ist damit in den meisten Fällen das bessere Mittel, um nicht auf unnötigen Kosten sitzenzubleiben.

Muss ich meine Restzahlung leisten, wenn ich vermute, dass meine Reise abgesagt wird?

Die alles bestimmende Frage in der jetzigen Frage ist für viele Urlauber, ob sie ihre vereinbarte Restzahlung noch leisten müssen, wenn zu vermuten ist, dass die Reise ohnehin abgesagt wird. Aus juristischer Sicht ist der geschlossene Reisevertrag so lange gültig, bis einer der beiden Vertragspartner (Kunde oder Reiseveranstalter) den Reisevertrag kündigt. Sollte der Reiseveranstalter also die Reise noch nicht abgesagt haben, ist der Kunde erst einmal weiterhin verpflichtet, seine vertraglichen Pflichten zu erfüllen, d.h. die Restzahlung zu leisten. Diese ist in den meisten Fällen bis spätestens 4 Wochen vor Reisebeginn zu leisten. Aus verständlichen Gründen möchten die wenigsten Kunden jedoch aktuell die Restzahlung für eine Reise vornehmen, die eventuell kurze Zeit später vom Reiseveranstalter abgesagt wird. In den meisten Fällen ist einer der drei folgenden Zahlungsmöglichkeiten mit dem Veranstalter vereinbart, die dem Kunden unterschiedliche Handlungsoptionen ermöglichen:

  • SEPA-Lastschriftmandat – die beste Option. In diesem Fall hast Du nämlich die Möglichkeit, die Lastschrift innerhalb von 8 Wochen von Deiner Bank auf Dein Konto zurückbuchen zu lassen. Sollte die Restzahlung also tatsächlich vier Wochen vor dem ursprünglich geplanten Reisebeginn fällig sein, kannst Du die Absage des Veranstalters abwarten und die Zahlung ggf. zurückbuchen lassen.
  • Zahlung per Kreditkarte – die zweitbeste Variante. Mit dem sogenannten Chargeback-Verfahren kann man ungerechtfertigte Kreditkartenzahlungen vom Reiseveranstalter zurückfordern, z.B. für nicht erbrachte Leistungen wie eine abgesagte Reise. Dies ist übrigens auch der Fall, wenn ein Reiseveranstalter in die Insolvenz geht, auch dann kann man die Zahlung reklamieren. Zwar sollte man versuchen, das Problem zuerst direkt mit dem Reiseveranstalter zu klären, um einen entsprechenden Schriftwechsel bei dem Kreditkartenanbieter vorweisen zu können. Weigert sich der Reiseveranstalter jedoch, die Rückzahlung des Reisepreises vorzunehmen, können Kunden über das Reklamationsformular für Kreditkartenbuchungen (verfügbar in Ihrer Bank) die Zahlung zurückfordern. Hier ist eine zeitnahe Rückforderung nach der Weigerung des Veranstalters empfehlenswert, um ggf. Fristen im Chargeback-Verfahren einzuhalten.
  • Überweisung – die dritte Variante. Überweisungen können nicht über die Hausbank zurückgerufen werden, d.h. die Zahlung verbleibt erst einmal in den Händen des Reiseveranstalters. Auch wenn es mit der Rückerstattung dauern könnte, sind Reiseveranstalter dennoch gesetzlich verpflichtet, die Rückzahlung innerhalb von 14 Tagen vorzunehmen. Sollte man aus Angst, das Geld nicht zurückzuerhalten, die Überweisung nicht vornehmen, kann es sein, kann sich der Veranstalter erst einmal – so unsinnig es auch scheint - auf Vertragsbruch und seine AGBs berufen, die in solchen Fällen meist hohe Stornokosten vorsehen (auch wenn die Reise aller Voraussicht nach sowieso nicht stattgefunden hätte). Diese Entscheidung sollte also von Dir reiflich überlegt sein.


Leider wird vielen unseren Kunden aktuell die Urlaubsvorfreude durch das Corona-Virus verdorben und wir erhalten sehr viele Anfragen zu Umbuchungsmöglichkeiten, Stornobedingungen usw.

 

Seit Wochen arbeitet unsere Crew in der Reiserei an der persönlichen Belastungsgrenze, um kontinuierlich Informationen für Euch zu sichten, aufzuarbeiten und dementsprechend unsere Empfehlungen für Euch anzupassen. Des weiteren setzen wir seit Beginn der Corona-Krise folgende Maßnahmen für Euch in unseren Reisebüros um:

  1. Tägliche Sichtung der weltweiten Reisehinweise aus dem Auswärtigem Amt, der Veranstaltern und Leistungsträger
  2. Sofortige Information an unsere Kunden mit einer kurzfristigen Abreise
  3. Prüfung von Umbuchungsmöglichkeiten im Falle von Reisewarnungen
  4. Suche der attraktivsten Reiseangebote für unsere Kunden mit den besten Stornobedingungen für echte Vorfreude

Gerade jetzt sind wir in der Reiserei der beste Ansprechpartner für Deine kommenden Reisen und die schönste Zeit im Jahr. Lasst Euch nicht verrückt machen, schaut regelmäßig auf unsere Corona-Reisehinweise, nutzt die Situation und bucht jetzt Reisen zu Top-Konditionen.

 

Bitte habt zuletzt noch etwas Verständnis dafür, dass wir nicht alle Anfragen gleichzeitig beantworten können. Unser Team kümmert sich priorisiert um die Anfragen mit der höchsten Dringlichkeit (z.B. Abreisen in den nächsten Stunden oder Tagen) und wird auch Deine Anfrage schnellstmöglich beantworten.

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