Reisehinweise zum Corona-Virus / Covid-19

Solltest Du trotz Corona Deinen Urlaub antreten? Wie hoch ist das Risiko einer Ansteckung mit dem Corona-Virus in Deinem Urlaub? Macht es überhaupt Sinn, wegen Corona Deine Reise zu stornieren? Welche Gründe sprechen für oder gegen Deinen Urlaub?

 

Hier sind die Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Corona und Deinen Urlaub.

Alle Informationen werden fortlaufend aktualisiert, die letzte Aktualisierung hat am 26.05.2020 stattgefunden.

 

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Die TOP 6 der häufigsten Fragen

Wie sind die aktuellen Öffnungszeiten der Reiserei?

Wir halten uns als Dienstleistungsunternehmen weiterhin an die behördlichen Anordnungen zur Einschränkung des Publikumsverkehrs aus Gründen des Gesundheitsschutzes und unsere Filialen bis auf weiteres geschlossen. Wir sind jedoch weiterhin täglich für Sie da,  und kümmern uns um Ihre Fragen und Anliegen. Natürlich stehen wir Ihnen auch für neue Urlaubsbuchungen (z.B. für die Herbstferien oder Ihren Urlaub im nächsten Jahr) zur Verfügung. Sie erreichen uns telefonisch oder per Email oder können auf unserer Homepage einen Beratungstermin mit uns vereinbaren.

 

Wann bekomme ich mein Geld nach einer Stornierung zurück?

Gesetzlich ist festgelegt, dass der Reiseveranstalter dem Kunden innerhalb einer Frist von 14 Tagen nach Vertragskündigung das angezahlte Geld für die Reise erstatten muss. Unter „normalen Umständen“ erfolgen diese Gutschriften auch binnen zwei Wochen.

Tatsächlich erscheint es aktuell auch bei kritischem Blick auf die Reiseveranstalter objektiv unmöglich, diese Frist zu halten. Zu viele Reisen mussten aufgrund der COVID-19-Pandemie storniert werden, zu viele Reisen müssen nun rückabgewickelt werden. Zudem mussten viele Veranstalter aus wirtschaftlichen Gründen auch ihre Belegschaften in Kurzarbeit schicken, so dass in der Praxis noch weniger Arbeitskräfte für die Rückabwicklung der Reisen zur Verfügung stehen. Teilweise mussten Kunden die Erfahrung machen, dass die Erstattung deutlich mehr Zeit in Anspruch genommen hat. Realistisch betrachtet ist aktuell von einer Bearbeitungsfrist von vier bis sechs Wochen auszugehen. Diese Bearbeitungszeit ist jedoch lediglich ein Erfahrungswert und kann durch das jeweilige Reisebüro auch mit viel „Druck“, „gutem Willen“ oder vielzähligen Anrufen nicht verkürzt werden.

 

Kann ich meine Reise im Sommer schon stornieren?

Seit dem 29.04.2020 gilt die weltweite Reisewarnung des Auswärtigen Amts bis zum 14. Juni 2020. Die meisten deutschen Reiseveranstalter werden sich an dieser Reisewarnung orientieren und die gebuchten Reisen selbstständig absagen. Kann man jedoch seine Reise im Juli oder August trotzdem schon stornieren? Natürlich ist ein Storno jederzeit möglich. So lange der Reiseveranstalter eine Reise aber nicht selbst abgesagt hat, fallen die vertraglich vereinbarten Stornokosten lt. AGBs für den Kunden an. Aufgrund der aktuellen Umstände ist es nicht unwahrscheinlich, dass die Veranstalter das Zeitfenster für kostenfreie Stornierungen erweitern. In diesem Fall werden Kunden durch das Reisebüro oder direkt durch den entsprechenden Veranstalter informiert. Weiterführende Aussagen sind aktuell leider für niemanden möglich.

 

Was passiert, wenn mein Reiseveranstalter in den nächsten Tagen oder Wochen Insolvenz anmeldet?

Viele Kunden treibt die Angst um, dass in der Zwischenzeit ihr Reiseveranstalter in die Insolvenz gehen könnte und damit geleistete Zahlungen erst einmal „weg“ sind, da die gesetzliche vorgeschriebene Insolvenzversicherung für alle betroffenen Pauschalreisen nur bei insgesamt 110 Millionen Euro liegt. Bei der Thomas Cook – Insolvenz musste nachträglich der Staat einspringen, um den entstandenen Schaden zu regulieren. Aktuell erarbeitet die Bundesregierung jedoch eine bundesweite Lösung, um eine erneute Insolvenz großer Reiseveranstalter zu verhindern.

Werden Stornokosten rückwirkend erstattet, wenn ich jetzt selbst storniere und der Reiseveranstalter hinterher die Reise absagt?

Solltest Du Deine Reise "auf eigene Faust" vorab stornieren wollen, hat der Reiseveranstalter ein Anrecht auf die vertraglich vereinbarte Stornogebühr. Angst oder Sorgen vor dem Corona-Virus bedeuten nicht, dass der Zahlungsanspruch verfällt, so Ernst Führich, der führende Experte für Reiserecht in Deutschland. Das gilt übrigens auch, wenn man seine Reise auf eigene Kosten storniert hat und der Reiseveranstalter einige Stunden hinterher die Reise absagt. Eine rückwirkende kostenfreie Stornierung ist nicht möglich. Ruhe bewahren und abwarten ist damit in den meisten Fällen das bessere Mittel, um nicht auf unnötigen Kosten sitzenzubleiben.

 

Muss ich meine Restzahlung leisten, wenn ich vermute, dass meine Reise abgesagt wird?

Die alles bestimmende Frage in der jetzigen Frage ist für viele Urlauber, ob sie ihre vereinbarte Restzahlung noch leisten müssen, wenn zu vermuten ist, dass die Reise ohnehin abgesagt wird. Aus juristischer Sicht ist der geschlossene Reisevertrag so lange gültig, bis einer der beiden Vertragspartner (Kunde oder Reiseveranstalter) den Reisevertrag kündigt. Sollte der Reiseveranstalter also die Reise noch nicht abgesagt haben, ist der Kunde erst einmal weiterhin verpflichtet, seine vertraglichen Pflichten zu erfüllen, d.h. die Restzahlung zu leisten. Diese ist in den meisten Fällen bis spätestens 4 Wochen vor Reisebeginn zu leisten. Aus verständlichen Gründen möchten die wenigsten Kunden jedoch aktuell die Restzahlung für eine Reise vornehmen, die eventuell kurze Zeit später vom Reiseveranstalter abgesagt wird. In den meisten Fällen ist einer der drei folgenden Zahlungsmöglichkeiten mit dem Veranstalter vereinbart, die dem Kunden unterschiedliche Handlungsoptionen ermöglichen:

  • SEPA-Lastschriftmandat – die beste Option. In diesem Fall hast Du nämlich die Möglichkeit, die Lastschrift innerhalb von 8 Wochen von Deiner Bank auf Dein Konto zurückbuchen zu lassen. Sollte die Restzahlung also tatsächlich vier Wochen vor dem ursprünglich geplanten Reisebeginn fällig sein, kannst Du die Absage des Veranstalters abwarten und die Zahlung ggf. zurückbuchen lassen.
  • Zahlung per Kreditkarte – die zweitbeste Variante. Mit dem sogenannten Chargeback-Verfahren kann man ungerechtfertigte Kreditkartenzahlungen vom Reiseveranstalter zurückfordern, z.B. für nicht erbrachte Leistungen wie eine abgesagte Reise. Dies ist übrigens auch der Fall, wenn ein Reiseveranstalter in die Insolvenz geht, auch dann kann man die Zahlung reklamieren. Zwar sollte man versuchen, das Problem zuerst direkt mit dem Reiseveranstalter zu klären, um einen entsprechenden Schriftwechsel bei dem Kreditkartenanbieter vorweisen zu können. Weigert sich der Reiseveranstalter jedoch, die Rückzahlung des Reisepreises vorzunehmen, können Kunden über das Reklamationsformular für Kreditkartenbuchungen (verfügbar in Ihrer Bank) die Zahlung zurückfordern. Hier ist eine zeitnahe Rückforderung nach der Weigerung des Veranstalters empfehlenswert, um ggf. Fristen im Chargeback-Verfahren einzuhalten.
  • Überweisung – die dritte Variante. Überweisungen können nicht über die Hausbank zurückgerufen werden, d.h. die Zahlung verbleibt erst einmal in den Händen des Reiseveranstalters. Auch wenn es mit der Rückerstattung dauern könnte, sind Reiseveranstalter dennoch gesetzlich verpflichtet, die Rückzahlung innerhalb von 14 Tagen vorzunehmen. Sollte man aus Angst, das Geld nicht zurückzuerhalten, die Überweisung nicht vornehmen, kann es sein, kann sich der Veranstalter erst einmal – so unsinnig es auch scheint - auf Vertragsbruch und seine AGBs berufen, die in solchen Fällen meist hohe Stornokosten vorsehen (auch wenn die Reise aller Voraussicht nach sowieso nicht stattgefunden hätte). Diese Entscheidung sollte also von Dir reiflich überlegt sein.


News Blog

26.05.2020  I  Reisewarnung wird aufgehoben

 

Bundesregierung will Reisewarnung für mehr als 30 Länder aufheben. Mehr erfahren...


20.05.2020  I  Bundesregierung beschließt Insolvenzschutz für Reisegutscheine

 

Staat haftet im Insolvenzfall für Reisegutscheine ab 8.3.2020. Mehr erfahren...


20.05.2020  I  Condor nimmt Flüge zu wichtigen Urlaubszielen wieder auf

 

Condor stellt Sommerflugplan vor. Mehr erfahren...


12.05.2020  I  Deutsche Grenzen sollen wieder öffnen

 

Deutsche Grenzen sollen zum 15. Juni wieder öffnen. Mehr erfahren...


08.05.2020  I  Eurowings nimmt Verbindungen wieder auf

 

Eurowings startet Flugbetrieb neu. Mehr erfahren...


08.05.2020  I  Bundesländer öffnen Hotels wieder

 

Viele Bundesländer öffnen noch im Mai wieder ihre Hotels für den Tourismus. Mehr erfahren...


29.04.2020  I  Auswärtiges Amt verlängert weltweite Reisewarnung

 

Das Auswärtige Amt hat die weltweite Reisewarnung für alle deutschen Staatsbürger bis 14.6.2020 verlängert. Mehr erfahren...


17.04.2020  I  Auswärtiges Amt verlängert weltweite Reisewarnung bis zum 03.05.2020

 

Das Auswärtige Amt hat die weltweite Reisewarnung für alle deutschen Staatsbürger verlängert. Mehr erfahren...


13.04.2020  I  Leopoldina empfiehlt, private Reisen wieder zu ermöglichen

 

Die Nationale Akademie der Wissenschaften empfiehlt der Bundesregierung, private Reisen wieder zu ermöglichen. Mehr erfahren...


08.04.2020  I  Tourismusverband fordert Verschiebung der Sommerferien

 

Der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern schlägt eine Verschiebung der Sommerferien vor. Mehr erfahren...


23.03.2020  I  Fernweh und Reisefreiheit

 

Warum wir die Reisefreiheit wieder ganz anders schätzen werden. Mehr erfahren...


20.03.2020  I  Touristikkonzerne greifen Reisebüros in die Tasche

 

4,8 Mrd. Euro Umsatzausfall und die Reiseveranstalter greifen den Reisebüros in die Tasche. Mehr erfahren...


19.03.2020  I  4,8 Milliarden Euro Umsatzausfall in der Touristik bis April 2020

 

Umsatzausfall in der Touristik bei Reiseveranstaltern und Reisebüros beläuft sich bis Ende April bereits auf fast 5 Mrd. €. Mehr erfahren...


18.03.2020  I  Bundesregierung holt Urlauber zurück

 

Auswärtiges Amt holt hunderttausende gestrandete Urlauber zurück. Mehr erfahren...


17.03.2020  I  Corona-Krise wird bis Ende Mai andauern

 

Bundeswirtschaftsminister Altmaier rechnet mit einem Andauern der Corona-Krise bis Ende Mai. Mehr erfahren...


17.03.2020  I  Weltweite Reisewarnung des Auswärtigen Amts

 

Das Auswärtige Amt gibt eine weltweite Reisewarnung für alle nicht notwendigen touristischen Reisen heraus. Mehr erfahren...


17.03.2020  I  RKI stuft Corona-Risiko für Deutschland hoch

 

Das Robert-Koch-Institut setzt die Risikoeinschätzung durch das Corona-Virus auf "Hoch". Mehr erfahren...


16.03.2020  I  Regierung schließt öffentliche Einrichtungen

 

Die Bundesregierung schließt deutschlandweit Geschäfte, Kneipen, Fitnessstudios, Spielplätze. Mehr erfahren...


15.03.2020  I  Deutschland schließt Grenzen

 

Deutschland schränkt Grenzverkehr stark ein. Mehr erfahren...



Endlich verständlich - das deutsche Reiserecht

Kostenfreie Stornierung als gängiger und weitverbreiteter Irrtum

Um gleich zu Beginn einen weit verbreiteten Irrtum aufzuklären: eine Reisewarnung des Auswärtige Amts bedeutet nicht, dass Du eine gebuchte Reise automatisch kostenfrei stornieren kannst.

 

Reisewarnung rechtlich nicht bindend für Reiseveranstalter

Gemäß den gesetzlichen Regelungen kannst Du eine Pauschalreise nur kostenfrei stornieren, wenn am Urlaubsort oder in dessen unmittelbarer Nähe „unvermeidbare und außergewöhnliche Umstände“ auftreten, die die Durchführung der Pauschalreise oder die Beförderung von Personen an den Zielort erheblich beeinträchtigen.

Eine Reisewarnung hat damit keine unmittelbare Rechtsfolgen für Deinen Reiseveranstalter, d.h. er muss Dir nicht zwingend die kostenlose Stornierung Deiner Reise ermöglichen. Entscheidend für die Möglichkeit eines kostenlosen Reiserücktritts sind nicht die Reisewarnungen des Auswärtigen Amts, sondern die rechtliche Frage, ob außergewöhnliche, unvermeidbare Umstände vorliegen (§ 651 BGB). Dies ist in jedem Einzelfall zu prüfen, die meisten Reiseveranstalter werten aber die Reisewarnung als starkes Indiz für eine kostenfreie Stornierung. Die aktuelle weltweite Reisewarnung des Auswärtigen Amts gilt vorerst bis Ende April.

 

Keine voreiligen Schlüsse ziehen

Da Reisewarnungen durch das Auswärtige Amt immer auf Basis der aktuellen Lage erstellt werden, können diese sich tagesaktuell ändern. Dies ist auch der Grund dafür, dass Reiseveranstalter möglichst lange abwarten bevor sie eine Reise absagen bzw. zur kostenfreien Stornierung freigeben. Sollte Deine Reise also beispielsweise erst in 4 Wochen stattfinden, kannst Du Dich aktuell nicht auf das Recht zur kostenfreien Stornierung berufen. Der Reiseveranstalter wird sich in diesem Fall darauf zurückziehen, dass sich die Lage in nächsten Wochen noch einmal anders darstellen kann.

 

Reisen im Mai und Juni noch nicht kostenfrei stornierbar

Aktuell sind die meisten Reisen bis Ende April durch die deutschen Reiseveranstalter abgesagt. Kann man jedoch seine Reise im Mai oder Juni schon stornieren? Natürlich ist ein Storno jederzeit möglich. So lange der Reiseveranstalter eine Reise aber nicht selbst abgesagt hat, fallen die vertraglich vereinbarten Stornokosten lt. AGBs für den Kunden an. Aufgrund der aktuellen Umstände ist es nicht unwahrscheinlich, dass die Veranstalter das Zeitfenster für kostenfreie Stornierungen erweitern. In diesem Fall werden Kunden durch das Reisebüro oder direkt durch den entsprechenden Veranstalter informiert. Weiterführende Aussagen sind aktuell leider für niemanden möglich.

 

Keine rückwirkende kostenfreie Stornierung

Solltest Du Deine Reise "auf eigene Faust" vorab stornieren wollen, hat der Reiseveranstalter ein Anrecht auf die vertraglich vereinbarte Stornogebühr. Angst oder Sorgen vor dem Corona-Virus bedeuten nicht, dass der Zahlungsanspruch verfällt, so Ernst Führich, der führende Experte für Reiserecht in Deutschland. Das gilt übrigens auch, wenn man seine Reise auf eigene Kosten storniert hat und der Reiseveranstalter einige Stunden hinterher die Reise absagt. Eine rückwirkende kostenfreie Stornierung ist nicht möglich. Ruhe bewahren und abwarten ist damit in den meisten Fällen das bessere Mittel, um nicht auf unnötigen Kosten sitzenzubleiben.

Bundesregierung erarbeitet weitere Absicherung für Pauschalreisen

Was passiert aber, wenn der eigene Reiseveranstalter in der Zwischenzeit in die Insolvenz geht? Viele Kunden treibt die Angst um, dass in der Zwischenzeit ihr Reiseveranstalter in die Insolvenz gehen könnte und damit geleistete Zahlungen erst einmal „weg“ sind, da die gesetzliche vorgeschriebene Insolvenzversicherung für alle betroffenen Pauschalreisen nur bei insgesamt 110 Millionen Euro liegt. Bei der Thomas Cook – Insolvenz musste nachträglich der Staat einspringen, um den entstandenen Schaden zu regulieren. Aktuell erarbeitet die Bundesregierung jedoch eine bundesweite Lösung, um eine erneute Insolvenz großer Reiseveranstalter zu verhindern.

 

Reisebuchung mit Deinem Reisebüro prüfen

Die vorgenannten Regelungen gelten für Pauschalreisen, d.h. Du solltest zunächst mit Deinem Reisebüro prüfen, ob Du eine Pauschalreise oder ggf. eine andere Reiseart gebucht hast. Die Pauschalreise ist eine Reise, bei welcher Du mindestens zwei verschiedenen Arten von Reiseleistungen (z.B. Flug + Hotel) für den Zweck derselben Reise beim selben Reiseveranstalter oder Reisemittler gebucht hast. Auch wenn es manchmal auf den ersten Blick so aussieht, ist dies im Detail nicht immer der Fall. Kontaktiere uns einfach und wir prüfen Deine Reisebuchung.

Reisebüros sind (meistens) nicht der Vertragspartner

Ein weiterer Irrtum, der oft zu Unverständnis und Frust führt, ist die Annahme, dass das Reisebüro verbindliche Aussagen dazu treffen kann, ob eine Reise stattfinden wird oder ob beispielsweise eine kostenfreie Stornierung oder Umbuchung möglich ist. Das Reisebüro, in dem Du Deine Reise gebucht hast, ist in den meisten Fällen nur der Reisevermittler, d.h. es verkauft die Pauschalreisen und andere touristische Leistungen im Namen Dritter, d.h. den Reiseveranstaltern. Dein Reisebüro haftet somit beispielsweise nicht für Reisemängel und darf rein rechtlich nicht entscheiden, ob eine Reise stattfindet, die Kosten erstattet werden usw. Es ist von den Informationen des Reiseveranstalters abhängig.  Ein gutes Reisebüro wird dabei immer versuchen, Deine Interessen bestmöglich beim Reiseveranstalter zu vertreten, kann aber letztlich keine garantierten Zusagen abgeben.

 

14-Tages-Frist für die Rückerstattung von Zahlungen nach Reiseabsagen

Wahrscheinlich fragst auch Du Dich nach einer Stornierung Deiner Reise, wann Du mit der Rückerstattung der geleisteten Zahlungen rechnen kannst. Gesetzlich ist festgelegt, dass der Reiseveranstalter dem Kunden innerhalb einer Frist von 14 Tagen nach Vertragskündigung das angezahlte Geld für die Reise erstatten muss. Unter „normalen Umständen“ erfolgen diese Gutschriften auch binnen zwei Wochen.

Tatsächlich erscheint es aktuell auch bei kritischem Blick auf die Reiseveranstalter objektiv unmöglich, diese Frist zu halten. Zu viele Reisen mussten aufgrund der COVID-19-Pandemie storniert werden, zu viele Reisen müssen nun rückabgewickelt werden. Zudem mussten viele Veranstalter aus wirtschaftlichen Gründen auch ihre Belegschaften in Kurzarbeit schicken, so dass in der Praxis noch weniger Arbeitskräfte für die Rückabwicklung der Reisen zur Verfügung stehen. Teilweise mussten Kunden die Erfahrung machen, dass die Erstattung deutlich mehr Zeit in Anspruch genommen hat. Realistisch betrachtet ist aktuell von einer Bearbeitungsfrist von vier bis sechs Wochen auszugehen. Diese Zeitspanne ist jedoch lediglich ein Erfahrungswert und kann durch das jeweilige Reisebüro auch mit viel „Druck“, „gutem Willen“ oder vielzähligen Anrufen nicht verkürzt werden.

Restzahlungen für kommende Reisen immer noch fällig

Die alles bestimmende Frage in der jetzigen Frage ist für viele Urlauber, ob sie ihre vereinbarte Restzahlung noch leisten müssen, wenn zu vermuten ist, dass die Reise ohnehin abgesagt wird. Aus juristischer Sicht ist der geschlossene Reisevertrag so lange gültig, bis einer der beiden Vertragspartner (Kunde oder Reiseveranstalter) den Reisevertrag kündigt. Sollte der Reiseveranstalter also die Reise noch nicht abgesagt haben, ist der Kunde erst einmal weiterhin verpflichtet, seine vertraglichen Pflichten zu erfüllen, d.h. die Restzahlung zu leisten. Diese ist in den meisten Fällen bis spätestens 4 Wochen vor Reisebeginn zu leisten. Aus verständlichen Gründen möchten die wenigsten Kunden jedoch aktuell die Restzahlung für eine Reise vornehmen, die eventuell kurze Zeit später vom Reiseveranstalter abgesagt wird. In den meisten Fällen ist einer der drei folgenden Zahlungsmöglichkeiten mit dem Veranstalter vereinbart, die dem Kunden unterschiedliche Handlungsoptionen ermöglichen:

  • SEPA-Lastschriftmandat – die beste Option. In diesem Fall hast Du nämlich die Möglichkeit, die Lastschrift innerhalb von 8 Wochen von Deiner Bank auf Dein Konto zurückbuchen zu lassen. Sollte die Restzahlung also tatsächlich vier Wochen vor dem ursprünglich geplanten Reisebeginn fällig sein, kannst Du die Absage des Veranstalters abwarten und die Zahlung ggf. zurückbuchen lassen.
  • Zahlung per Kreditkarte – die zweitbeste Variante. Mit dem sogenannten Chargeback-Verfahren kann man ungerechtfertigte Kreditkartenzahlungen vom Reiseveranstalter zurückfordern, z.B. für nicht erbrachte Leistungen wie eine abgesagte Reise. Dies ist übrigens auch der Fall, wenn ein Reiseveranstalter in die Insolvenz geht, auch dann kann man die Zahlung reklamieren. Zwar sollte man versuchen, das Problem zuerst direkt mit dem Reiseveranstalter zu klären, um einen entsprechenden Schriftwechsel bei dem Kreditkartenanbieter vorweisen zu können. Weigert sich der Reiseveranstalter jedoch, die Rückzahlung des Reisepreises vorzunehmen, können Kunden über das Reklamationsformular für Kreditkartenbuchungen (verfügbar in Ihrer Bank) die Zahlung zurückfordern. Hier ist eine zeitnahe Rückforderung nach der Weigerung des Veranstalters empfehlenswert, um ggf. Fristen im Chargeback-Verfahren einzuhalten.
  • Überweisung – die dritte Variante. Überweisungen können nicht über die Hausbank zurückgerufen werden, d.h. die Zahlung verbleibt erst einmal in den Händen des Reiseveranstalters. Auch wenn es mit der Rückerstattung dauern könnte, sind Reiseveranstalter dennoch gesetzlich verpflichtet, die Rückzahlung innerhalb von 14 Tagen vorzunehmen. Sollte man aus Angst, das Geld nicht zurückzuerhalten, die Überweisung nicht vornehmen, kann es sein, kann sich der Veranstalter erst einmal – so unsinnig es auch scheint - auf Vertragsbruch und seine AGBs berufen, die in solchen Fällen meist hohe Stornokosten vorsehen (auch wenn die Reise aller Voraussicht nach sowieso nicht stattgefunden hätte). Diese Entscheidung sollte also von Dir reiflich überlegt sein.

Wie gefährlich ist das Corona-Virus für Urlaubsreisende wirklich?

Der aktuelle Stand der Forschung ist eindeutig. Für die meisten jungen Menschen oder Menschen im mittleren Alter ist das Virus nicht lebensgefährlich, wenn sie grundsätzlich gesund sind und keine Vorerkrankungen aufweisen. Die meisten Infizierten zeigen vermutlich nur einen Infekt der oberen Atemwege, also erkältungsähnliche Symptome. Teilweise zeigen infizierte Patienten keinerlei Symptome (zum Beispiel Kinder und Schwangere).

 

Hohes Risiko für die deutsche Bevölkerung

Das Robert-Koch-Institut (RKI) schätzt übrigens die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung inzwischen in Deutschland als „hoch“ ein. Dennoch einmal zum Vergleich, an der Grippe sind in dieser Saison in Deutschland nachweislich bereits rund 200 Menschen gestorben, es gab insgesamt fast 120.000 labordiagnostisch bestätigte Influenzafälle. Aufgrund unterschiedlicher Daten gibt es variierende Angaben zur Gefährlichkeit des Virus. Das Robert-Koch-Institut geht mittlerweile davon aus, dass 2 von 100 Infizierten Personen an dem Virus sterben. Der deutsche Virologe Christian Drosten von der Charité Berlin spricht von einer deutlich niedrigeren Sterblichkeitsrate von unter 0,7 %.

 

Mehrheit der Bevölkerung wird sich anstecken

Die Bundesregierung geht aktuell davon aus, dass sich die überwiegende Mehrheit der deutschen Bevölkerung mit dem Virus infizieren wird. „Das mag für den Laien schockierend wirken, ist aber nüchtern betrachtet nichts Bedrohliches: Es gibt Viren, die praktisch jeden mindestens einmal befallen. Zum Beispiel Herpes und Influenza“, sagte Kassenarztpräsident Andreas Gassen der „NOZ“.  Experten prognostizieren, dass auch das Corona-Virus nicht verschwinden wird. Ihnen stellt sich eher die Frage, über welchen Zeitraum die Ansteckung dauere. „Das kann vier oder fünf Jahre dauern.“ sagt Gassen. Für ihn ist Corona „eher eine mediale als eine medizinisch relevante Infektion“.

 

Reißerische mediale Inszenierung 

Professor Dr. Sandra Ciesek, Direktorin des Instituts für Medizinische Virologie der Universitätsklinik Frankfurt, und Professor Dr. René Gottschalk, Leiter des Gesundheitsamtes der Stadt Frankfurt schätzen das Virus so ein, dass man es ernst nehmen, dabei aber „die Kirche im Dorf lassen müsse“, sagte Gottschalk. Laut seiner Einschätzung ist der öffentliche Gesundheitsdienst in der Lage, auch ohne medikamentöse Therapie und ohne einen Impfstoff die Pandemie zum Stehen zu bekommen. Experten wie Ciesek betonen zudem, dass das neue Coronavirus nicht gefährlicher sei als ein Grippevirus. Abgesehen davon, dass es keinen Impfstoff gebe, resultiere nach heutigem Wissensstand die gefühlte Gefahr vor allem aus der Angst vor dem Unbekannten und der Angewohnheit mancher Medien, bevorzugt Experten zu interviewen, die möglichst reißerische Antworten geben.

 

Langfristig gibt es keinen Grund, nicht zu verreisen

"Rein medizinisch gibt es überhaupt keinen Grund, nicht zu verreisen", sagt zum Beispiel auch Prof. Tomas Jelinek vom Centrum für Reisemedizin (CRM) in Berlin. Jedoch versuchen die europäischen Regierungen aktuell, die Infektionswelle zu verlangsamen, indem sie die sozialen gesellschaftlichen Kontakte auf ein Minimum reduzieren. Dazu zählt aktuell auch die Vermeidung von nicht notwendigen Reisen. Obwohl niemand den weiteren Verlauf der Pandemie seriös abschätzen kann, ist jedoch davon auszugehen, dass nach der "Durchseuchung" der europäischen Bevölkerung schnell wieder Urlaubsreisen stattfinden können. Bundeswirtschaftsminister Altmaier rechnet damit, dass die Corona-Krise bis Ende Mai andauern wird.

 

Grundsätzlich sagt der Reisemediziner Jelinek: "Wir müssen lernen zu akzeptieren, dass es dieses Virus gibt, dass es sich verbreitet und auch Menschen daran sterben." Das gelte übrigens auch sonst für Menschen mit Vorerkrankungen. Sie sollten zwar alle gängigen Impfungen zum Beispiel gegen Grippe haben. Aber: "Wenn Sie alt und krank sind, haben Sie auf Reisen immer ein höheres Risiko, das gilt unabhängig von Corona und ist Teil des Daseins", sagt Jelinek.

 

Hygienemaßnahmen beachten

Somit gelten beim Corona-Virus die gleichen Hygienemaßnahmen, die generell vor der Ansteckung mit Atemwegserkrankungen schützen. In erster Linie gehört dazu häufiges Händewaschen – und gesunder Menschenverstand. Die Krankheitserreger gelangen meist über die Hände in den Körper, beispielsweise beim Essen oder weil man sich ins Gesicht fasst. Zudem sollte man von offensichtlich erkrankten Personen ein bis zwei Meter Abstand halten. Beim Husten und Niesen sollten Einwegtaschentücher verwendet beziehungsweise Nase und Mund durch die Armbeuge abgedeckt werden.

 

Quellen: SWR, Pharmazeutische Zeitung, FOCUS, CSSE, WELT, Stuttgarter Nachrichten

Was passiert, wenn man eine Pauschalreise gebucht hat und im Urlaub unter Quarantäne gestellt wird?

Hierzu gibt es nicht für jeden Einzelfall eine finale juristische Klärung. Folgende Faktenlage ist jedoch gesichert:

 

Gute Absicherung durch die Pauschalreise

Fällt die Quarantäne in den ursprünglich gebuchten Urlaubszeitraum, ist es denkbar, dass Urlauber vom Veranstalter eine Minderung des Reisepreises verlangen können. Die Quarantäne wäre somit ein Reisemangel. Allerdings müsste man dann dem Veranstalter direkt vor Ort mitgeteilt werden, man wolle „rausgeholt“ werden. Da das aber nicht möglich ist, muss der Veranstalter Ersatz leisten und sich ggf. seinen Schaden von anderen (z.B. den die Quarantäne anordnenden Behörden) ersetzen lassen. In Sachen Rückflug greift §651q BGB. Dieser sieht eine Beistandspflicht des Reiseveranstalters vor. Er muss Sorge dafür tragen, dass der Urlauber sicher nach Hause kommt und ihm beispielsweise alternative Rückflüge organisieren.

 

Kostenteilung bei längeren Quarantänen

Nach Ablauf des ursprünglichen Reisezeitraums ist der Reiseveranstalter zunächst nur für die ersten drei Tage dazu verpflichtet (§651k BGB), zusätzliche Kosten für Hotelaufenthalt usw. zu übernehmen. Danach ist es möglich, dass Verbraucher und Reiseveranstalter die Kosten untereinander aufteilen müssen, z.B. für einen späteren Rückflug, und der Kunde dann 50% der Kosten selber aufbringen muss. Möglicherweise wird der Reiseveranstalter auch die Kosten übernehmen und sich das Geld von den Behörden zurückholen, die die Quarantäne veranlasst haben.

 

Quarantäne im Urlaub aus Wege-Risiko

Einziger Nachteil, wer im Ausland für einige Tage in Quarantäne gerät, trägt laut Arbeitsrecht das normale „Wege-Risiko“ und bekommt kein Geld, wenn er nicht rechtzeitig wieder zur Arbeit in Deutschland erscheint, so die aktuelle herrschende Meinung dazu im Arbeitsrecht. Das wäre im Falle einer behördlich angeordneten Quarantäne in Deutschland anders, hier zahlt dann der Arbeitgeber bzw. die Behörde, die die Quarantäne angeordnet hat.

 

Will man das Risiko einer Quarantäne im Ausland vermeiden, empfiehlt es sich, in diesem Jahr über einen Deutschlandurlaub nachzudenken. Auch hier gibt es schöne Ziele für einen traumhaften Sommerurlaub.

 

Quellen: Deutschlandfunk, NDR, SWR, Smartlaw

Wer zahlt bei einer Quarantäne im Urlaub, wenn man sich selbst eine individuelle Reise zusammengestellt hat?

Individualreisende haben leider schlechtere Karten. Für sie gilt das oben erläuterte Reiserecht nicht. Aber: Wenn eine Behörde die Quarantäne ausspricht, dann hat zum Beispiel der Hotelbetreiber Entschädigungsansprüche gegen die Behörde. Daher kann er dies nicht zuerst beim Gast einfordern. Dennoch werden Hoteliers in der Praxis versuchen, auch einen Ausgleich mit dem Hotelgast zu erreichen. Wenn ein Flug aufgrund der Quarantäne nicht erreicht werden konnte, sind Individualreisende sogar auf die Kulanz der Airline angewiesen. Im Zweifelsfall muss der Urlauber tatsächlich selbst für die Kosten des neuen Fluges aufkommen.

 

Quellen: Smartlaw

Macht es Sinn, seinen Urlaub wegen Corona zu stornieren?

Entscheidung zum Storno von mehreren Faktoren abhängig

Es hängt von mehreren Faktoren ab, ob es sinnvoll ist, den gebuchten Urlaub wegen Corona zu stornieren. Reisezeitpunkt, Stornobedingungen des Reiseveranstalters, Reisehinweise des Auswärtigen Amts und noch einige Faktoren mehr wie zum Beispiel die weitere Ausbreitung des Corona-Virus spielen dabei eine wichtige Rolle (siehe Erklärungen zum Reiserecht).

 

Stornierung möglichst lange abwarten

Wenn man die Reise storniert, kann der Veranstalter eine Entschädigung – oder je nach Vertrag – die gesamten Kosten der Reise verlangen. Hierzu sollte man mit seinem Reisebüro die Stornobedingungen im jeweiligen Reisevertrag prüfen. In der aktuellen Lage ist es zum Beispiel bei einer Urlaubsbuchung in den Sommerferien oft nicht sinnvoll, seinen Urlaub wegen Corona sofort zu stornieren. Viele Urlauber können die weitere Entwicklung in Ruhe abwarten, da sich bei vielen Reiseveranstaltern die anfallenden Stornokosten erst vier Wochen vor der Reise noch einmal erhöhen.

 

Zudem prognostizieren führende Experten wie Drosten von der Charité in Berlin auch positive Aspekte durch die aktuelle Infektionswelle. "Wir werden jetzt in der jüngeren Bevölkerung wohl vor dem Sommer und über den Sommer schon durchinfiziert und sind danach weitflächig immun", sagt Drosten. Konkret heißt das, dass die jüngeren Menschen, die weniger gefährdet sind, sich infizieren und wenn sie dann genesen, immun gegen das Virus sind und es auch nicht weiter verbreiten. Somit würde die Stornierung einer Reise keinen Sinn ergeben.

 

Kostenerstattung bei Absage durch den Reiseveranstalter

Sagt der Reiseveranstalter von sich aus die Reise ab, werden dem Kunden die Kosten erstattet. Im allgemeinen werden Kunden hierzu direkt vom Reiseveranstalter oder vom Reisebüro kontaktiert, dieses unterstützt die Kunden auch bei der Rückabwicklung oder bei der Umbuchung auf ein anderes Urlaubsziel. 

 

Quellen: Deutschlandfunk, WATSON

Welche Reisebuchung macht jetzt noch Sinn?

Tatsächlich sind aktuell zwei Überlegungen sinnvoll. Wenn man langfristig eine Reise plant, z.B. eine Kreuzfahrt für das nächste Jahr oder einen Winterurlaub über Silvester, dann könnte es tatsächlich sinnvoll sein, gerade jetzt von sinkenden Preisen bei den Reiseveranstaltern zu profitieren. 

 

Wer plant, noch in diesem Jahr zu vereisen, z.B. in den Sommer- oder Herbstferien, kann die Zeit aktuell nutzen, um schon einmal online seine Lieblingsziele zu recherchieren oder sich konkrete Hotels vor Ort anzuschauen. Gerne könnt Ihr dafür auch unseren kostenfreien Lieferservice für Kataloge nutzen. Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund sinnvoll, dass zu erwarten ist, dass die Airlines und Hotels ihre Kapazitäten nach dem Rückgang der Infektionswelle nicht so schnell werden anpassen können wie Nachfrage steigen wird. Dann gilt: "Wer zuerst kommt, mahlt zuerst!" Wer dann schon sein konkretes Urlaubsziel weiß und sich vielleicht zwei, drei Wunschhotels ausgesucht hat, kann dann schnell entscheiden und sich noch die besten Flüge und Hotelkategorien sichern. Solltest Du Fragen haben, sprich' uns jederzeit an!

Zahlt die Reiserücktrittsversicherung, wenn man wegen Corona nicht in den Urlaub reisen möchte?

Eine Reiserücktrittsversicherung kann nicht in Anspruch genommen werden, wenn man "nur" Angst vor der Krankheit hat und nicht vor Urlaubsantritt selbst erkrankt ist. 

 

Durch die Klassifizierung des Corona-Virus als Pandemie durch die WHO übernehmen manvhe Versicherer auch nicht mehr die Kosten für die Stornierung, wenn man selbst am Corono-Virus erkrankt ist, da Pandemien in den Versicherungsbedingungen als Ausschlüsse gekennzeichnet sind.

 

Für den Urlaub selbst sollte man immer eine Auslandskrankenversicherung abschließen, um zum Beispiel die Kosten für einen Rücktransport aus dem Urlaubsort abzudecken.

 

Quellen: SWR